Bewegung

Ob depressiv oder nicht: wer nicht aktiv wird und die Risiken bekämpft wird bei entsprechender Veranlagung früher oder später seine Krankenkarriere fortsetzen.
Wieso depressiv? Nun, schon die Diagnose kann einen herunter ziehen und ist durch Verhalten – das an Depressivität grenzt – ja erst in diese Lage gekommen.Von der Fettleber zum Diabetes, mit Diabetes zu den Folgeerkrankungen und dann, nach einigem Leiden früh in die tiefe Grube mit dem schwersten Personalausweis aus Stein obendrauf.
Mit der richtigen „Zündung“ und dem „Klick“ im Inneren sieht aber plötzlich alles ganz anders aus. Der „Klick“ macht den Unterschied.
Langzeitergebnisse hat jeder selbst in der Hand und ich behaupte, dass willensstarke Menschen, die schon beim Rauchen und beim Alkohol bewiesen, dass sie aufhören konnten, auch hier erfolgreich sind und vor allem bleiben.
Es ist nicht erforderlich, gleich ein BEWEGUNGSPROGRAMM zu starten, das in der jetzigen Situation nur scheitern kann und einem jede Motivation raubt.
„Erst kommt das Fressen – dann kommt die Moral“ tönte einst Bert Brecht. Und in diesem Fall fangen wir auch damit an, erst mal etwas abzunehmen und dann kommt die Bewegung. Bewegung soll im Zuge der körperlichen Verbesserung folgen – nicht von vornherein dazu führen – finde ich. Damit wären die Menschen mit schlimmen Symptomen sonst überfordert und machen unnötig schlapp.
Ganz moderat und wenig belastend fangen wir an, danach steigern wir uns.
Forschungen bestätigen, dass einfach regelmäßig stramm zu Fuß zu gehen, Krankheiten gut vorbeugen und die Langlebigkeit fördern kann. Regelmäßig zu Gehen senkt die Marker für Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes und bis zu einem gewissen Grad auch für Brust- und Darmkrebs, wie z.B. Insulin, Cholesterin und Blutdruck.